SPD-Barmstedt:

150 Jahre SPD - Beeindruckende Feier in der Drostei!

Veröffentlicht am 24.05.2013, 15:07 Uhr     Druckversion

"Nichts kommt von selbst und nur wenig ist von Dauer" - so beginnt ein berühmtes Zitat von Willy Brandt. Dass die SPD auch nicht von selbst kommt, sondern von vielen Männern und Frauen mit Leben gefüllt wird und deswegen dauerhafter Teil der deutschen Demokratie ist, wurde eindrucksvoll deutlich auf dem gestrigen Empfang der Kreis Pinneberger SPD zu ihrem 150jährigen Bestehen.

Schon vor der Drostei gerieten die Besucherinnen und Besucher staunend mitten in die Geschichte der SPD. Mitglieder des Kreisvorstands demonstrierten mit historischen Forderungen "Für das Frauenwahlrecht" und "Für den Acht-Stunden-Tag"; beides unter der ersten sozialdemokratischen Regierung 1919 eingeführt.

Die stellvertretende Kreisvorsitzende Elke Schreiber begrüßte die Gäste und bereitete diese auf Überraschungen vor. Diese wurden dann auch zahlreich geboten. August Bebel, Marie Juchacz, Otto Wels, Annemarie Renger, Willy Brandt und Regine Hildebrandt - sie alle waren, dargestellt von Mitgliedern des Kreisvorstands, zu Gast und stellten sich in kurzweiligen Beiträgen vor. Große Begeisterung kam auf, als Annemarie Renger das Publikum mit ihrer Bundestagsglocke zur Ordnung rief und in dem Moment, als Willy Brandt zum berühmten Kniefall von Warschau niedersank.

 

Kreisvorsitzender Thomas Hölck, der am Morgen bereits zu Gast beim Festakt in Leipzig gewesen war, spannte einen Bogen von historischen Erfolgen der SPD zu aktuellen Herausforderungen und beantwortete so die in einigen Medien mehrfach gestellte Frage nach der heutigen Daseinsberechtigung der SPD. Hölck rief auch dazu auf, am Sonntag wählen zu gehen, um den Einzug der NPD in die Kommunalparlamente zu verhindern.

Untermalt wurden die Beiträge vom Klavierspiel des Ueterseners Alexander Meisen, der es verstand, mitreißende Boogie-Woogie-Rhythmen mit klassischem Arbeiterliedgut zu verbinden. So erklangen u.a. "Brüder zur Sonne zur Freiheit" und die "Internationale" in ganz neuem Gewand und gewannen so, einer Zuschauerin zufolge, an Strahlkraft.

Dr. Brigitte Fronzek, Bürgermeisterin von Elmshorn, hielt die Laudatio aus Parteisicht. Sie verstand es in sehr berührender Art, die Geschichte der SPD mit der Geschichte ihrer Großeltern, Anfang des letzten Jahrhunderts in die Partei eingetreten, zu verweben. Eine sehr berührende, aber auch kämpferische und Mut machende Rede für kommende Generationen.

Prof. Dr. Karl-Heinrich Pohl von der Universität Kiel nahm dann die Geschichte der SPD aus historischer Sicht unter die Lupe. Was waren die entscheidenden Wendepunkte? Was lernen wir daraus für die heutige Politik? Der Historiker stellte viele Fragen und regte so viele zum Nachdenken an.

Nach den Darbietungen lud der Kreisverband zu einem geselligen Beisammensein am Currywurstbuffet unter dem Motto "SPD isst Currywurst" ein. Noch lange tauschten sich Vertreterinnen von verschiedenen Vereinen und Verbänden sowie aus Politik und Verwaltung aus. Ein gelungener Abend!

Homepage: SPD-Pinneberg


Kommentare
RE: 150 Jahre SPD - Beeindruckende Feier in der Drostei!, Stefanie Klintworth, (25.05.2013, 22:17 Uhr)
 
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