SPD-Barmstedt:

Rossmann fordert Offensive für sozialen Wohnungsbau

Veröffentlicht am 21.01.2016, 17:13 Uhr     Druckversion

SPD-Abgeordneter für Milliardenprogramm

 

„Auf allen politischen Ebenen vom Bund bis zu den Kommunen muss die Schaffung bezahlbaren Wohnraums aktuell und in den nächsten Jahren ein zentrales Thema sein.“ Das sagt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann. Er unterstützt die Pläne von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks, den sozialen Wohnungsbau erheblich auszuweiten. „Gerade auch das hochpreisige Hamburger Umland könnte von der Aufstockung der Mittel profitieren“, so Rossmann.

In zahlreichen Städten und Gemeinden des Kreises habe man die Zeichen der Zeit bereits erkannt und habe Neubauprojekte in Angriff genommen oder schon realisiert. „Dabei ist es immer gut, wenn – wie jetzt in Halstenbek – auf preiswerten Wohnraum geachtet wird, oder – wie etwa in Schenefeld – eine Quote für Sozialwohnungen eingezogen wird.“

Aus dem Rahmen falle leider die Rellinger CDU mit ihrer Ablehnung von Wohnungsbau im niedrigpreisigen Bereich. „Ein Ort, der keine Wohnangebote für junge Familien mit wenig Geld zur Verfügung stellt, tut seiner eigenen Zukunft keinen Gefallen“, so Rossmann. Er hoffe, dass sich nun zumindest beim Vertrag mit dem Investor für das geplante Baugebiet Lohkamp für eine Lösung mit sozialer Komponente eine Mehrheit finden wird.

Möglicherweise könnte die Gemeinde dann auch bereits von der ausgeweiteten Bundesförderung profitieren. Rossmann: „Barbara Hendricks und die SPD wollen eine Verdoppelung der Bundeszuschüsse an die Länder. Das wären dann jährlich zwei Milliarden Euro bis 2020. Diese Offensive im Wohnungsbau brauchen wir, um den Bedarf von bundesweit 350.000 Wohnungen pro Jahr zu decken.“

Die Union im Bundestag fordert Rossmann auf, ihren Widerstand gegen das Hendricks-Programm aufzugeben. „Dreißig Prozent der Bevölkerung hätten wegen ihres geringen Einkommens eigentlich Anspruch auf eine Sozialwohnung. Nur für einen Bruchteil steht aber tatsächlich eine solche Wohnung zur Verfügung“, berichtet der SPD-Politiker. Hinzu komme der Bedarf an Wohnraum für die zugewanderten Flüchtlinge. „Der Bedarf an preiswertem Wohnraum ist da und jeder Euro an dieser Stelle offensichtlich gut investiert. Da macht eine Blockade keinen Sinn“, so Rossmann in Richtung der Unionsparteien.

Homepage: SPD-Pinneberg


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